Konzert am 08. November 2026, Die letzten Dinge
J. Spohr, Die letzten Dinge, Oratorium für Soli, Chor und Orchester
Solist*innen
Kantorei Christuskirche
Mitglieder der Neuen Philharmonie Westfalen
Leitung: Elke Cernysev
Die Komposition entstand in den Jahren 1825 bis 1826. Das Libretto stammt von Friedrich Rochlitz, den er 1804 in Leipzig kennengelernt hatte, und enthält ausschließlich Texte aus der Bibel, vor allem aus der Offenbarung des Johannes. Die sehr erfolgreiche Uraufführung war in der lutherischen Kirche in Kassel am Karfreitag 24. März 1826. Die Aufführung beim Musikfest in Düsseldorf 1826 war so überwältigend, dass das Fest um einen Tag verlängert wurde, um eine zweite Aufführung zu ermöglichen. Der englische Sänger und Musikjournalist Edward Taylor (1784–1863) verfasste eine erfolgreiche englische Fassung, die am 24. September 1830 erstmals aufgeführt wurde.
Die letzten Dinge (sein zweites Oratorium) ist eines der berühmtesten Werke des Komponisten und gilt als das bedeutendste seiner vier Oratorien. Es wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts häufig gespielt und wurde zu seiner Zeit hoch gelobt. Auch in England war es erfolgreich. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist es trotz seiner hohen musikalischen Qualität in der Instrumentierung und seiner ausdrucksvollen Chromatik kaum noch bekannt. Anlässlich des 150. Todestags des Komponisten im Jahr 2009 sind neue Notenausgaben auf dem Markt erschienen und das Oratorium wird wieder häufiger aufgeführt. (Wikipedia)